Hinterrhein – das Walserdorf am San Bernardinopass

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Die aktuellen Dorfführungs-Daten sind bekannt und können hier eingesehen werden:

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Aktuelle Presseberichte

Presseberichte aus der Serie „Bündner Dörfer“:


Über diese Seite

Auf den nachfolgenden Seiten wird Ihnen unser Dorf, die oberste Gemeinde des Kreises Rheinwald, kurz vorgestellt. Das Dorf liegt auf 1624m über Meer und hat zur Zeit 62 ständige Einwohner, die vorwiegend in der Biolandwirtschaft ihr Auskommen finden.

Hinterrhein mit Guggernüll, Wannäressi und Einshorn (v.l.n.r., Foto Dominik Aebli)


Von allen Dörfern des Tals liegt Hinterrhein der Rheinquelle am nächsten. Der gleichnamige Fluss entspringt am Rheinquellgletscher in der Nähe des höchsten Gipfels der Adulakette, dem 3402 Meter hohen Rheinwaldhorn (Erstbesteigung durch Placidus a Spescha im Jahre 1789).

Hinterrhein ist ein typisches Passdorf mit „Fenstern“ nach Norden und nach Süden. Von hier gelangt man über den Valserberg nach Vals und weiter ins Lugnez oder über den San Bernardinopass, einer herrlichen Moränenlandschaft, in die benachbarte Mesolcina. Wer es schnell mag, nimmt den Tunnel der A13 unter die Räder und ist im Nu in Locarno oder in Lugano und somit unter südlicher Sonne.

Hinterrhein hat es mit Grenzen zu tun. Der San Bernardinopass, genauer der liebliche Moesolasee auf der Passhöhe, wo man im Sommer im altehrwürdigen Berghaus auch einen Kaffeehalt einlegen kann, ist europäische Wasserscheide. Nach Norden fliesst das Wasser in den Rhein, nach Süden in die Moesa, den Ticino und via Po ins Adriatische Meer.

Hier verläuft auch die Sprachgrenze zwischen Deutsch und Italienisch. In Hinterrhein spricht man Deutsch – den urtümlichen Walserdialekt – auf der anderen Seite des Passes ist italienisches Sprachgebiet. Zwei Sprachen, zwei Mentalitäten!

Seit dem Sommer 2012 werden in unserer Gemeinde geführte Dorfrundgänge angeboten. Einheimische führen Sie durch die engen Gassen und auf den Dorfplatz und erzählen Ihnen Interessantes zur Geschichte, zu den Häusern, zur „Kapellbrüggä“ von 1692 und zu den allgemeinen Lebensumständen.

Parallel dazu liegt seit Frühling 2012 ein handlicher Dorfführer auf, der hier vorgestellt wird.

Hinterrhein mit Marscholhorn, Piz de Stabi, Rheinquellhorn (Bildmitte), Paradiishüreli (Verlängerungsgrat des Rheinquellhorns), rechts der Guggeri, Höhberghorn und Schwarzhorn und Lorenzhorn. Das Haus vorne in der Bildmitte: Mülli. (Foto: Dominik Aebli)

Hinterrhein im Winter (Foto: Dominik Aebli)

 


Webauftritt: Dominik Aebli Winterthur/Hinterrhein, www.aebli.org